Stipendiaten

 

 

 

 

Sarah Christian

 

Die Christa-und-Werner-Strohmayr-Stiftung hat es mir ermöglicht, mein Bachelor Studium an der Universität Mozarteum in Salzburg zu absolvieren und mich darin unterstützt mich voll und ganz auf meine künstlerische Entwicklung und Arbeit zu konzentrieren. 

 


Sarah Christian möchte die Vielfalt, ehrliche Emotion und Energie der klassischen Musik ihren Zuhörern vermitteln.
In ihrem künstlerischen Leben genießt sie es, alle Einflüsse zu vereinen und auf nichts verzichten zu müssen: Solistin, Konzertmeisterin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Kammermusikerin und künstlerische Leiterin einer Kammermusikreihe in ihrer Heimatstadt Augsburg.

Dabei stellt sie den höchsten Anspruch an sich selbst.
Ihr Fokus bei der Auseinandersetzung mit dem Notentext liegt immer auf dem Inhalt der Musik, dem sie sich stets mit großem Respekt nähert.

Aus dem ARD-Musikwettbewerb 2017 ging sie als 2. Preisträgerin hervor (ohne Vergabe des 1.Preises), sie gewann auch den Publikumspreis und den Sonderpreis des Münchener Kammerorchesters.
Zuvor war sie bei zahlreichen anderen internationalen Wettbewerben erfolgreich, wie zum Beispiel bei dem „Michael Hill“ Competition in Neuseeland, beim Brahms- Wettbewerb Pörtschach in Österreich, beim Mendelssohn-Bartholdy Wettbewerb Berlin und vielen weiteren mehr.
2008 wurde sie mit dem »Best String Player of the Year« Award sowie der Yehudi Menuhin Medaille der Universität Mozarteum ausgezeichnet.

Sarah Christian zählt zu ihren wichtigsten Lehrern Igor Ozim am Mozarteum Salzburg sowie Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, deren Assistentin sie in den Jahren 2013-2106 war.
Impulse und Inspirationen bekam sie auch in Meisterkursen bei Thomas Brandis, Donald Weilerstein, Rainer Schmidt, Maxim Vengerov und bei Miriam Fried.
Seit 2013 ist sie mit viel Freude 1. Konzertmeisterin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, diese Position nutzt sie gern auch dazu, um das Orchester von dem Pult aus zu leiten, wenn es ohne Dirigenten spielt.

Regelmäßig wird sie als Konzertmeisterin zu Projekten bei anderen Orchestern eingeladen, wie z.B. zu dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, DSO Berlin und der Kammerakademie Potsdam. Bei den BBC Proms 2017 war sie Konzertmeisterin des BBC Symphony Orchestras und spielte „Scheherezade“ von Rimsky-Korsakov unter der Leitung von James Gaffigan.

Sarah Christian konzertierte in vielen Ländern Europas sowie in China, Japan, Südamerika und den USA. Sie spielte als Solistin u.a. mit dem »Via Nova« Chor München, mit den Philharmonien Hermannstadt und Timisoara/ Rumänien, der bayerischen kammerphilharmonie, Camerata Salzburg, Auckland Philharmonie, Sinfonieorchester Klagenfurt, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dem Münchener Kammerorchester und dem Symphonieorchester des BR.

Ihr Debüt in der Carnegie Hall mit dem Bayerischen Staatsorchester hatte Sarah Christian im März 2018.

Ihre Debüt-CD (GENUIN, 2017) mit Prokofjews Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80 und Schuberts Fantasie C-Dur wurde von der Presse hochgelobt:
„Sarah Christians Solodebut ist schlichtweg fantastisch! Die Geigerin erweist sich als äußerst feinfühlige Interpretin, technisch ist sie ohnehin über allen Zweifel erhaben.“ (Manuel Stangorra, klassik.com)

Die Kammermusik ist ihr ebenfalls sehr wichtig, sie trat in verschiedenen Formationen beim Festival Spannungen in Heimbach, den Schwetzinger Festspielen, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und beim Schleswig Holstein Musik Festival auf. Sie initiierte eine Kammermusikreihe in ihrer Heimatstadt Augsburg, das sie gemeinsam mit Maximilan Hornung gestaltet.
Das neu von ihr gegründete „Franz Ensemble“ wird selten gespielte Kammermusik für das Label MDG aufnehmen. Das erste Album mit Werken von Ferdinand Ries erscheint im Sommer 2019.

 

https://www.sarah-christian.de/

Teresa Schwamm

Die Christa-und-Werner-Strohmayr-Stiftung hat mir durch ihr großzügiges monatliches Stipendium den Einstieg ins Studium erheblich erleichtert. Dank dieser Unterstützung hatte ich die Möglichkeit, mich ausschließlich auf das Leben in Berlin und das Musizieren zu konzentrieren. Ich konnte während der wichtigen Zeit der ersten Studienjahre an Meisterklassen großartiger Musikerpersönlichkeiten teilnehmen, die mich auch heute noch prägen. Die Stiftung ist ein Geschenk und hat großen Anteil daran, dass ich nun als freiberufliche Bratschistin mit beiden Beinen sicher auf musikalischem Boden stehe.

 


Teresa Schwamm, 1988 in Augsburg geboren, studierte bei Tabea Zimmermann und Lars Anders Tomter an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin sowie bei Lawrence Power an der Züricher Hochschule der Künste.

 

Sie ist die Bratschistin und Gründungsmitglied des preisgekrönten Armida Quartetts, mit welchem sie u.a. 2011 den "Concours de Genève" und 2012 den „ARD Musikwettbewerb“ gewann. Mit dem Armida Quartett konzertiert Teresa Schwamm regelmäßig an den wichtigsten Konzertorten in Europa, Asien und den USA. Auszeichnungen wie "BBC New Generation Artists " und "ECHO Rising Stars" fördern ihre Karriere weltweit. Das Quartett nahm beim Label CAvi Music bereits mehrere CDs auf und tritt regelmäßig bei Radio- und Fernsehsendungen auf.

 

Neben der Arbeit im Streichquartett spielt Teresa Schwamm regelmäßig als Aushilfe in Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Rundfunk Sinfonie Orchester Berlin und dem Mahler Chamber Orchestra.

 

Als Solobratschistin wird sie u.a. von dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Camerata Bern, Ensemble Resonanz und dem Philharmonischen Orchester Augsburg eingeladen.

 

Zahlreiche solistische Auftritte, u.a. mit den Hofer Sinfonikern, bei Festivals wie den Festspielen Mecklenburg Vorpommern und dem Schleswig Holstein und Rheingau Festival stärkten ihren solistische Präsenz.

 

http://armidaquartett.com/konzerte/konzerte/

Mona Burger

„Das Stipendium der Christa-und-Werner-Strohmayr-Stiftung hat wesentlich zu meinem musikalischem Werdegang beigetragen, da es mir die Möglichkeit gab, ­trotz hoher Fahrtkosten und  Studiengebühren­, Jungstudentin an der  Musikhochschule Stuttgart zu  werden und mir dadurch die Tür in die  professionelle Welt der Musik geöffnet wurde. Dafür bin ich sehr dankbar.“

 


Mona Burger wurde 1992 in Augsburg geboren. Im Alter von 3 Jahren begann sie mit dem Klavierspiel, mit 5 Jahren bekam sie ihre erste Geigenstunde. Mit 15 Jahren wurde sie Jungstudentin im Fach Violine bei Prof. Christian Sikorski an der Musikhochschule Stuttgart.

 

Sie studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Prof. Anton Sorokow, an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Heime Müller und seit 2016an der Musikhochschule Hannover bei Prof. Ulf Schneider.

 

Sie ist mehrfache 1. Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Außerdem erlangte sie den 2. Preis beim KarlHöllerWettbewerb und den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg.

 

Mit ihrem Streichquartett gewann sie u.a. den Klassikpreis der Stadt Münster und wurde mehrmals als Ehrengast zum Klenge Maarnicher Festival in Luxemburg eingeladen.

 

Als Aushife spielt sie bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Ensemble Resonanz und beim Philharmonischen Orchester der Stadt Lübeck.

 

Mona ist Stipendiatin des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now“.


Florian Reß

 

Durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Christa-und-Werner-Strohmayr-Stiftung konnte ich meinen lang gehegten Wunsch, die Anschaffung eines 5 Oktaven Marimbaphons, realisieren. Dadurch boten sich mir alle Möglichkeiten, meine musikalisch-technischen Fertigkeiten während des Masterstudiums auf ideale Weise auszubauen."


Der gebürtige Augsburger absolvierte den Bachelorstudiengang klassisches Schlagzeug am Leopold-Mozart-Zentrum Augsburg, welchen er 2014 erfolgreich abschloss. Für das anschließende Masterstudium wechselte Florian Reß an die Universität Mozarteum Salzburg zu Prof. Peter Sadlo. Seit dem Jahr 2018 wurde er dort von Prof. Martin Grubinger, Ernst-Wilhelm Hilgers (Bayerisches Staatsorchester) und Guido Marggrander (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks) unterrichtet, bei welchen er sein Studium im Jahr 2019 mit Bestnote abschloss.

 

Mit dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Bayerischen Staatsorchester, dem Münchner Rundfunkorchester und den Münchner- und Nürnberger Symphonikern wirkt er regelmäßig in zahlreichen Konzerten und Opernproduktionen im In-und Ausland mit und ist auch bei diversen Rundfundeinspielungen und –Übertragungen zu hören. Seit März 2019 hat Florian Reß einen Zeitvertrag als Schlagzeuger bei der Staatsphilharmonie Nürnberg. Solistisch und in unterschiedlichsten Formationen präsentiert er auf diverse Bühnen und Festivals das umfangreiche und vielseitige Instrumentarium des klassischen Schlagzeugs. So trat er u.a. 2015 als Solist mit den Augsburger Philharmonikern auf.

Schlag3

 

2011 war die Geburtsstunde des Percussion-Trios Schlag3. Ziel war der Int. Percussion Competition Luxemburg Anfang 2012. Die Christa-und-Werner-Strohmayr-Stiftung unterstützte Schlag3 vor allem beim Erwerb des umfangreichen Schlaginstrumentariums. Eine wichtige Starthilfe für uns.

 


Schlag3. Drei besessene Musiker. Ein Trio.

 

Sebastian Hausl, Florian Reß und Fabian Strauß sind mit dem Musik-Virus infiziert. Die studierten Musiker präsentieren die breite Vielfalt der modernen Schlagzeugkunst. Egal ob Konzertpodium oder Clubperformance, unzählige Instrumente kommen zum Einsatz: Traditionelle Trommeln, Marimbaphone, Ölfässer, auch ein Kanu – jeder erdenkliche Gegenstand inspiriert Schlag3.

 

Was zählt, sind Präzision, Harmonie, mitreißende Dynamik, die schlagartige Überraschung, künstlerisches Feingefühl und Innovation. Und natürlich der Funke, der zum Publikum überspringt. Schlag3 definiert sich über die Eigenständigkeit der Percussion als musikalischer Ausdrucksform und ist ein junges, ein sympathisches Team.

 

http://www.schlag3.de/

Nathalie Schmalhofer

Die Christa-und-Werner-Strohmayr-Stiftung hat mir dabei geholfen meine zwei Jahre 'School of the Arts' in North Carolina zu finanzieren. Dies war die Grundlage für mein jetziges Studium an der Robert-Schumann Hochschule in Düsseldorf. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen die ich in den USA sammeln konnte. Die finanzielle Unterstützung der Stiftung war dabei sehr wichtig. 

 


Nathalie Schmalhofer absolvierte ihren High School Abschluss bei Prof. Ida Bieler in den USA. Seit Oktober 2016 ist sie Studentin an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

 

Meisterkurse bei Prof. Ingolf Turban, Augustin Hadelich (USA) und Kent Nagano.

 

Im Jahr 2007 gewann sie den Kulturpreis ihrer Heimatstadt Bobingen und war 2009 jüngstes Mitglied der Jugend Jury des internationalen Violin-Wettbewerbs Leopold Mozart in Augsburg.

 

Ehrung bei der Kunstpreisverleihung des Landkreises Augsburg 2014.

 

2013 und 2014 erhielt Nathalie Vollstipendien des Eastern Music Festivals in North Carolina (USA). Dort gewann sie den Wettbewerb Concerto Competition.

 

Solistisch ist Nathalie mit dem Rumänischen Staatsorchester, der Winston-Salem Symphony (USA), dem Dortmunder Jugendsinfonieorchester (Achim Fiedler), dem Schwäbischen Jugendsinfonieorchester (Allan Bergius), dem Hochschulorchester des Leopold-Mozart-Zentrums der Universität Augsburg u.a. aufgetreten.

 

2015 erhielt sie ein Vollstipendium für das internationale Aspen Music Festival (Colorado).

 

Als Winner of the American Protégé International Competition spielte sie 2015 ihr Preisträgerkonzert in der Weill Hall der Carnegie Hall in New York.